Werbung, Mode und Design erscheinen uns gewissermaÃen als Geschwister einer groÃen und nicht immer wohl beleumundeten Familie, die alle mit ganz ähnlichen Aufgaben und Zielen arbeiten, aber gleichwohl deutlich voneinander unterschieden sind und unterschieden werden müssen. Was bringt sie zusammen, was hält sie auseinander? Es fehlt keineswegs an Beschreibungen, Funktionsbestimmungen, historischen Einordnungen und soziologischen Analysen von Werbung, Mode und Design. Zu sehr bestimmen sie das Erscheinungsbild unserer Gesellschaft, um nicht schon seit langem Gegenstand vielfältiger Beobachtungen geworden zu sein. Was bewegt nun aber Kommunikationswissenschaftler, sich des Themas aus ihrer disziplinspezifischen Warte noch einmal anzunehmen? Der Grund ist einfach, und das heiÃt bei näherem Zusehen reichlich kompliziert: Werbung, Mode und Design bestimmen sich gegenseitig in Ihren Funktionsmöglichkeiten, sie nutzen sich gegenseitig bei ihrer eigenen jeweiligen Funfktionserfüllung und sind gewissermaÃen ineinander eingetragen. Welche Trends zeichnen sich heute angesichts eines ständig zunehmenden Aufmerksamkeitwettbewerbs in der Werbung ab und wie schlagen sich diese Trends in der Vermarktung von Moden und Jugendkulturen sowie im Design von Konsumgütern nieder?