Die Transformationsstaaten standen in den 90er Jahren vor einer doppelten Herausforderung: Sie demokratisierten ihre politischen Systeme und versuchten eine Rückkehr ihrer Ãkonomien in den Weltmarkt. Gleichzeitige Demokratisierung und Weltmarktöffnung schienen zunächst unmöglich - demokratische Regierungen galten als zu schwach, den Reformwiderstand zu überwinden. Es zeigt sich jedoch, dass die frühe und erfolgreiche Umsetzung demokratischer Reformen die Voraussetzung für eine auÃenwirtschaftliche Ãffnung waren. Staaten mit starken demokratischen Kontrollen und institutionellen Vetospielern konnten sich glaubwürdiger auf AuÃenwirtschaftsreformen verpflichten und hatten im Gegensatz zu autoritären Regierungen keinen Anreiz, unternommene Reformschritte zurückzunehmen.