Der Begriff der âFormâ, ein Schlüsselbegriff der literarischen Moderne, ist mit Vorstellungen von GesetzmäÃigkeit, Essenz und Fixierung, aber auch Dynamik, Wandel, Bruch und Experiment assoziiert. Doch welche Bedeutung hat der Begriff heute nach den Reflexionen in den Ãsthetiken des 18. und 19. Jahrhunderts sowie nach den Konzepten der Klassischen Moderne? In welchem Verhältnis stehen Form und Stoff eines Textes, Form und Gehalt, Gattung, Poetik, Werk, Medialität oder Materialität? Anknüpfend an Dieter Burdorfs âPoetik der Formâ reflektiert dieser Band Tendenzen vom lustvollen Spiel mit tradierten Formen bis zu deren Revision oder Verzicht.