Beuys, Joseph - Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung. Informationsstelle 4 Düsseldorf, Andreassstrasse 25. Programmheft. Düsseldorf, o. J. (um 1971). 29,8 x 21 cm. [2] Bll., S. 0-15, [2] Bll. Geheftet. - Die Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung war eine von den Künstlern Joseph Beuys, Johannes Stüttgen und Karl Fastabend am 19. Juni 1971 in Düsseldorf gegründete politische Organisation. Im Frühjahr 1970 mietete Joseph Beuys in der Düsseldorfer Altstadt ein Ladenlokal in der Andreasstrasse 25, das er als öffentliches, für jedermann zugängliches Informations- und Aktionsbüro einrichtete. Am 19. Juni 1971 erfolgte dort die Gründung der Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung". Ein Jahr später stellte Beuys das Büro der Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung" als seinen Beitrag zur Documenta 5 in Kassel auf und diskutierte dort 100 Tage lang über gesellschaftliche Gestaltungsfragen der direkten Demokratie und Möglichkeiten ihrer Verwirklichung. Die Öffentlichkeitswirksamkeit der documenta trug zur Bekanntheit der Organisation bei. Abschließend wurde am 8. Oktober der Boxkampf für direkte Demokratie durch Volksabstimmung" aufgeführt, in der Beuys gegen Abraham David Christian kämpfte. Danach wurde das Informationsbüro in Kassel geschlossen. (Wikipedia). - Leicht gebräunt. - BEIGEGEBEN: 1. Ders. 8 Bögen mit Begrifflichkeiten. - 2. Ders. "Die Zeit der politischen Parteien ist vorbei". Flyer. 30 x 21 cm. - 3. "Der politische Kampf für das Prinzip, Freie Hochschule". 2 Kopien. Je 29,8 x 21 cm. - Zusammen 12 Objekte.