Lex.-8°. SS. (73)-558. Hldr.d.Zt. mit etwas Rvg. (OVorderumschlag beigebunden.- Einband bestoßen und stärker beschabt). Mit zahlreichen Fallbeispielen.- Albin Haberda (Bochnia, Galizien 1868 - 1933 Wien) war schon während seines Studiums an der Universität Wien am Institut für gerichtliche Medizin unter Eduard Hofmann tätig. Nach der Promotion (Dr. med.univ. 1891) verbrachte er 3 Jahre an der I. Universitäts-Frauenklinik bei Friedrich Schauta und konnte sich 1896 mit einer Untersuchung über "Die fötalen Kreislaufwege des Neugeborenen und ihre Veränderungen nach der Geburt" für Gerichtsmedizin habilitieren (1897 ao. Prof.). 1916 wurde er Ordinarius und Vorstand des Instituts für gerichtliche Medizin an der Universität Wien (1919-1921 Dekan der medizinischen Fakultät). Zu Haberdas Hauptarbeitsgebieten zählten zahlreiche Studien über Kindesmord, gewaltsame Todesursachen und Fruchtabtreibung. Haberda war ein äußerst gefragter Gerichtsgutachter, der sich durch kritisches Urteilsvermögen und hohes Verantwortungsgefühl auszeichnete.- Umschlag mit eigenh. Widmung des Verfassers: "Herrn Hofrat Chrobak in aufrichtiger Verehrung überreicht vom Verv. Wien, August 1905". Der Gynäkologe Rudolf Chrobak (Troppau 1843 - 1910 Wien) gilt als einer der Mitbegründer der modernen Gynäkologie.- Gebrauchsspuren. Umschlag mit hs. Vermerken, im Text meherere Anstreichungen (Anmerkungen) mit Bleistift, besonders in den Kapiteln über Jungfräulichkeit und Defloration bzw. Sodomie. A - NEUEINGÄNGE April 2024