Das Erscheinungsbild der Elektrischen MeÃtechnik wird mittlerweile in einem so weit reichenden Umfang durch elektronische Verfahren und Einrichtungen geprägt, daà es mir wünschenswert zu sein schien, Studierenden der Elektrotechnik eine ausgewogene Neu fassung des Basiswissens dieses Fachgebietes in die Hand zu geben. Zwar fehlt es nicht an Lehrbüchern mit Schwerpunktbildungen einmal im Bereich der klassischen elektrischen MeÃtechnik und zum anderen im Bereich der elektronischen MeÃtechnik mit jeweils kurzgefaÃten Ausblicken auf den anderen Bereich, doch scheint mir die getrennte Dar stellung dieser miteinander heute so eng verflochtenen Bereiche die Verständnisentwick lung während des Studiums zu erschweren und zu verzögern. Der Studierende wird heute schon in Anfangssemestern mit elektronischen Geräten konfrontiert und benötigt dazu gewisse grundlegend wichtige Erläuterungen, auch wenn die Darstellung ihrer inneren Schaltungstechnik und Wirkungsweise erst später nachgetragen werden kann. Im Bereich der Anlagentechnik schlieÃlich sind elektrische und elektronische Verfahren heute so eng miteinander verflochten, daà man dem fortgeschrittenen Studierenden und dem in den ersten Berufsjahren stehenden Ingenieur nur aus einer Gesamtschau heraus Informationen für weitere Studien und eigene Literaturrecherchen geben kann. Eine derartige Gesamtschau setzt wegen der Fülle des Stoffes allerdings voraus, daà man dem Studierenden in Form einer geeignet strukturierten Darstellung Hinweise darauf gibt, welche Textteile grundlegend wichtige Informationen enthalten, so daà man sie bereits während des Grundstudiums durcharbeiten sollte, wo etwa Ergänzungen für ein erwei terndes Fachstudium beispielsweise in Verbindung mit spezielleren Wahlvorlesungenstehen, und wo schlieÃlich der Nachschlagebereich für Ergänzungsstudien und literatur recherchen beginnt.