Vollständige Ausgabe im original Verlagseinband: Broschur 17 x 24 cm mit bebildertem Deckeltitel, Hauptschriftleiter: Dr. Otto Kredel. 18 Seiten Hauptteil in Fraktur-Schrift und 12 Seiten bebilderter Anzeigenteil (Firmen aus dem Warthegau, Posen, Sudetengau usw.). - Aus dem Inhalt: Vom Generalgouvernement - Der Geist der Legionäre (tschechische Legion, Tschechei) - Deutsche Baukunst im Baltikum - Landwirtschaftliche Überschüsse der Ostgaue - Der slowakische Judenkodex - Ostland-Chronik (Ein Vorkämpfer des Memeldeutschtums gefallen: Willy Bertuleit im Osten als Leutnant gefallen / Neue deutsche Zeitung in Kauen / Mozart-Sondermarken / Rudolphinum in Prag wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zurückgegeben / Aus der madjarischen Presse). - Mit zeittypischen Ausführungen wie: "Vor zwei Jahren begann mit der Errichtung des Generalgouvernements die politische Neuordnung des osteuropäischen Raumes, zu deren Vollendung der Führer am 22. Juni d.J. die auf allen Schlachtfeldern der Alten Welt siegreichen deutschen Heere aufrief. Das Ziel der Neuordnung, die damals begann, konnte nicht die Wiederherstellung der alten, bis zum Weltkriege bestehenden machtpolitischen Raumteilung sein. Denn die Grenzen von 1914 waren, wie der Führer in "Mein Kampf" festgestellt hat, "nicht das Ergebnis eines überlegten politischen Handelns, sondern Augenblicksgrenzen eines in keinerlei Weise abgeschlossen politischen Ringens, ja zum Teil Folgen eines Zufallsspiels". Diese Grenzen konnten nicht wiederhergestellt werden, weil Versailles ihre Untauglichkeit, die Sicherung der deutschen Mitte des Kontinents zu garantieren, unter Beweis gestellt hatte. Wie die Stabilisierung der Verhältnisse in Mitteleuropa nur durch die Wiedereinbeziehung Böhmens und Mährens ins Reich, also die Beseitigung der antideutschen Machtposition im böhmischen Kessel, erzielt werden konnte, so musste die Liquidierung des Polentums als eines Faktors der europäischen Markt Machtpolitik die Voraussetzung einer in den weiteren Ostraum vorstoßenden Neuordnung sein. Diese Voraussetzung wurde durch die Errichtung des Generalgouvernements bei gleichzeitiger Einbeziehung von rund 92.000 km ehemals polnischen Staatsgebietes in das deutsche Staatsgefüge geschaffen. Das Generalgouvernement ist ein Bestandteil des Reiches, nimmt in dessen Rahmen jedoch eine Sonderstellung ein. Der wesentlichste Unterschied liegt auf volkspolitischem Boden. Die Ostgaue sind durch Besiedlung mit deutschen Menschen zu Bestandteilen des geschlossenen deutschen Volksbodens zu machen; im Zuge dieser Besiedlung ist aus diesen Gauen das fremdvölkische, polnische Element zu entfernen. Anders im Generalgouvernement: unter deutscher Herrschaft ist dort das polnische Element in einem Zustand zu halten, den es mit Rücksicht auf die Geringfügigkeit seiner historisch-kulturellen Leistung und auf die politisch-chaotischen Neigungen seines Volkscharakters verdient. Volkspolitische Interessen dagegen, die auf eine Eindeutschung abzielen, hat die deutsche Herrschaft in diesem Gebiet nicht zu verfolgen. In den neuen Ostgauen, die wesentlich des Generalgouvernements liegen, ist auf längere Zeit ein Siedlungsraum für deutsche Menschen vorhanden. Dabei sind drei Dinge klar: 1. Die deutsche Ostsiedlungsaktion kann sich, wenn sie erfolgreich und durchdringend sein soll, nicht damit begnügen, in den neuen Ostgebieten eine deutsche Herrenschicht über fremdvölkischer Unterlage ins Leben zu rufen, sondern sie muss in diesen Gebieten einen voll durchgegliederten deutschen Volkskörper schaffen 2. Die Ostsiedlungsaktion muss, von den Rändern des geschlossenen deutschen Volksbodens ausgehend, schrittweise in die für die Eindeutschung bestimmten Gebiete hineingebaut werden " - Großdeutschland im 2.Weltkrieg, Osteuropa im Nationalsozialismus, Liquidierung des Polentums, slowakische Judengesetzgebung, Antisemitismus in der Slowakei, Tschechische Legion. - Kriegsdruck / Erstausgabe in sehr guter Erhaltung; restliche