Ziel dieses Buches ist es, eine Bestandsaufnahme der von Paolo Urio seit 1997 durchgeführten Forschungsarbeiten über den Aufstieg des modernen China zu machen, wobei der Schwerpunkt auf dem strategischen öffentlichen Management liegt. Der Ausgangspunkt des Buches ist Chinas Wille, den Status einer Weltmacht wiederzuerlangen. Dieses Ziel ist von gröÃter Bedeutung für das Verständnis der seit 1949 umgesetzten politischen MaÃnahmen, ihrer Beweggründe, Inhalte und Folgen für die chinesische Gesellschaft und Wirtschaft sowie ihrer zeitlichen Abfolge, d. h. der zugrunde liegenden groÃen Strategie. Ausgehend von diesen Prämissen schlägt das Buch eine Analyse der Widersprüche vor, die sich in China seit 1949 herausgebildet haben, sowie der positiven und negativen Folgen der staatlichen MaÃnahmen, die zur Ãberwindung dieser Ungleichgewichte ergriffen wurden, d.h. Der Ansehensverlust der Kommunistischen Partei am Ende der Mao-Ãra, die Einführung von Marktmechanismen durch Deng und die daraus resultierenden Ungleichgewichte in der chinesischen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt, die Politik der Wiederherstellung des Gleichgewichts in der Ãra Hu Jintao und schlieÃlich die durchsetzungsfähige Machtpolitik von Xi Jinping, sowohl auf nationaler Ebene, z. B. die Bekämpfung der Korruption, als auch auf internationaler Ebene, d. h. Chinas neue Rolle in der Welt, insbesondere als Konkurrent der Vereinigten Staaten.