Groß-Oktav, 24,5 x 1 Erste Auflage, 4 Blatt, 184 Seiten. Bordeauxrotes Ganzleinen mit Gold- und Blindprägung. (minimalst bestoßen, innen papierbedingt leicht gebräunt, sehr gut erhalten). Erste Ausgabe in einem bibliophilen Einband. Das Buch erlebte mehrere Auflagen und einen Nachdruck im Jahr 2017. - Mit dem ExLibris von Rainer Friedrich Meyer. "Anton Springer (geboren 13. Juli 1825 in Prag; gestorben 31. Mai 1891 in Leipzig; vollständiger Name: Anton Heinrich Springer) gehört zu den führenden deutschen Kunsthistorikern des 19. Jahrhunderts. (.) 1848 hielt er an der Prager Universität Vorlesungen über die 'Geschichte des Revolutionszeitalters', musste aber wegen seiner radikalen politischen Ansichten Prag verlassen. Danach war Springer von 1852 bis 1872 zuerst Dozent, seit 1860 Professor für Kunstgeschichte an der Universität Bonn, an der auch der junge Nietzsche zu seinen begeisterten Studenten zählte. (.) Nach einer kurzen Lehrtätigkeit in Straßburg besetzte er 1873 als ordentlicher Professor für Geschichte der Mittleren und Neueren Kunst den neu gegründeten Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig. (.) Springer war einer der ersten, der die Kunstgeschichte als streng wissenschaftliches Fach auffasste, weshalb er auch die seinerzeit weit verbreitete literarisch-romantische Herangehensweise an die Kunst, wie sie Herman Grimm praktizierte, oder die unreflektierten kunsthistorischen Ergüsse eines Hermann Knackfuß scharf kritisierte. Er schrieb zahlreiche Abhandlungen über abendländische Kunst. Für viele Baedeker-Reiseführer lieferte Springer die kunsthistorischen Abhandlungen." (Wikipedia). BEIGEGEBEN: "Albrecht-Dürer-Ausstellung zum 6. April 1928. Veranstaltet von den Staatlichen Museen Berlin in Gemeinschaft mit der Preußischen Akademie der Künste". 2. Auflage. Berlin: Eigenverlag der Akademie, 1928. 54 Seiten, 5 Blatt. Illustrierte. Orig.-Broschur, kleiner Stempel auf Deckel und Titelei, sonst ordentlich erhalten. - Detaillierte, wiewohl unbebilderte Liste der ausgestellten Objekte (Gemälde, Zeichnungen, Holzschnitte, Kupferstiche, Bücher mit Holzschnitten). Gute Ergänzung zur Dürer-Bibliographie. WEITER BEIGEGEBEN: G. Anton Weber "Dürers schriftlicher Nachlaß". Regensburg: Pustet, 1912. 219 Seiten. (enthält Dürers Familienchronik, Briefe, Tagebuch der Reise in die Niederlande, sowie diverse Aufzeichnungen).
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