4°. Farblithographie in 12 Segmenten auf Leinen aufgezogen und faltbar eingerichtet (ca. 84 x 60 cm). Die Diözesanlandkarte reicht im Nordosten von Lundenburg / Feldsberg über Nikolsburg, Laa an der Thaya, Haugsdorf, Schrattenthal bis Retz im Nordwesten. Im Südosten vom Nordburgenland und Mittelburgenland (über Parndorf, Jois, Eisenstadt, Kobersdorf, Bernstein, Kirchschlag, Aspang) bis Mürzzuschlag im Südwesten. Rechts unten Insetkarte: "Plan der Haupt- und Residenz-Stadt Wien sammt der kirchlichen und politischen Eintheilung". Links oben das "Verzeichniss der Decanate in der Diöcese Wien". "Durch die Reform Josephs II. (Diözesanregulierung unter Erzbischof Christoph Anton Migazzi, 1757-1803) wurden das oberösterreichische und niederösterreichische Diözesangebiet 1784 vom Bistum Passau abgetrennt. Das Erzbistum erhielt etwa den heutigen Umfang. Um das nun sehr große Gebiet verwalten zu können, wurde 1785 die Diözese Linz errichtet, die Diözese von Wiener Neustadt aufgelöst beziehungsweise nach St. Pölten verlegt. Sowohl Linz als auch St. Pölten wurden als Suffraganbistümer dem Erzbischof von Wien unterstellt. Wien selbst erhielt die beiden östlichen Viertel Niederösterreichs (mit Pitten) vergrößert (Wien Geschichte Wiki).- Die Leinenrückseite tlw. angestaubt und stellenweise braunfleckig. Das Kartenbild in sauberem Erhaltungszustand. A - NEUEINGÄNGE April 2024