Der SäChsische Prinzenraub, Oder Der Wohlverdiente KöHler, In Einem Gedichte FüRgestellet, In Vier BüCher Abgetheilet, Mit Feinen Kupfern Gezieret, Auch Mit Historischen Anmerckungen, Und Einem Dergleichen Anhange, Nebst Einer Ode ErläUtert. Triller, Daniel Wilhelm, Johann Vulpius Und Wilhelm Ernst Tentzel: Aa Klassiker
[12] Bl., 320 S. VD18 90870700, Goedeke III, 354, ADB XXXVIII 608ff. - Erste Ausgabe dieses epischen Gedichts des deutschen Mediziners und Barockdichters Daniel Triller (1695 - 1782) über den Altenburger Prinzenraub von 1455, bei dem der Junker Kunz von Kauffungen die Prinzen Ernst und Albrecht, die später zu den Begründern der Länder Thüringen und Sachsen wurden, entführte. Die Entführung steht im direkten Zusammenhang mit Trillers Familiengeschichte: "Ueber die Geschichte seiner Familie von dem wackeren Köhler Georg Schmidt an. der 1455 den Namen Triller erhielt, weil er Kunz von Kaufungen 'mit seinem Schürbaume weidlich getrillet', hat T. im Sächsischen Prinzenraub 1743 breitspurigen Bericht erstattet siehe aber Koch, Trillersagen 1884; S. 138 f. die Vita seines Vaters Johann Moriz. Dieser (16621701), Jurist, Mediciner. Polyhistor, rühriger und vielseitiger Schriftsteller, auch er um Darstellung jenes Prinzenraubes und die Genealogie der Triller bemüht und fähig 'ein anmuthiges Gedichte zu machen', war 16941697 Professor der Mathematik und Dichtkunst am Erfurter Gymnasium und zog dann als Arzt nach Altenburg, wo ihn in einer Stunde mit seiner Gattin. Rosina Sibylla Köhler aus Altenburg, ein hitziges Fieber dahinraffte. [.] " (ADB) - Im Anhang des Bandes Abhandlungen der deutschen Historiker Johann Vulpius und Wilhelm Ernst Tenzel zum Thema. - Mit 4 Kupfertafeln und dekorative Vignetten. - Einband berieben, stellenweise etwas fleckig, insgesamt recht gut erhalten. Mit alter handschriftlicher Bibliothekssignatur. atx zb2851 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 330 8° , Leder der Zeit mit goldgeprägtem Rücken