In diesem essential werden drei zentrale Neuroleadership-Konzepte komprimiert dargestellt und kritisch hinterfragt. Durch einen systematischen Abgleich mit etablierten Führungstheorien zeigen die Autoren, dass neurowissenschaftliche Ansätze durchgängig auf Erkenntnissen aus vorhandenen, führungstheoretischen Ãberlegungen beruhen. Neuroleadership sieht den Schlüssel erfolgreicher Mitarbeiterführung in der Anwendung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse. Dieser Ansatz wird von seinen Vertretern als Revolution der Führungstheorien gefeiert, Kritiker hingegen sehen darin eine Umformulierung gut bekannter Theorien. Inwieweit eine neurowissenschaftliche Perspektive dennoch in Form eines âNeuro-Realismusâ hilfreich ist, um bestehende Führungstheorien zukünftig überzeugender zu formulieren, wird abschlieÃend diskutiert.